Bye Bye Fidget Spinners: In Deutschland werden 35 Tonnen der Plastikkreisel vom Zoll verschrottet

Wie gefährlich ist der Trend wirklich? Hier findet Ihr alle Infos...

Sie drehen und leuchten derzeit auf jedem Schulhof, auf der Straße und in den Händen von Tausenden Kinder- und Jugendlichen weltweit. Der Fidget Spinner ist eine Art Plastikkreisel, der durch seine Drehfunktion eine beruhigende Wirkung auf seine Nutzer haben soll – doch der Trend könnte bald ein Ende finden, zumindest in Deutschland.

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Tatsächlich werden seit einigen Monaten tonnenweise der Plastikdrehscheiben vom deutschen Zoll einbehalten. Der Grund, viele Fidget Spinner, die aus China importiert werden, entsprechen nicht den Deutschen Richtlinien und können gefährlich sein, besonders für Kleinkinder. Wie Mitarbeiter des Hauptzollamts in Frankfurt am Main berichten, ließen sich zum Beispiel bei manchen Kreiseln die LED-Lichter so leicht herauslösen, dass Kinder sie verschlucken könnten. Jetzt sollen die 35 Tonnen Drehplastik aus China vernichtet werden.

Dies bedeutet natürlich noch lange nicht, dass der Spielzeug Trend komplett aus Deutschland verschwinden wird. Vielmehr geht es hier um eine Sicherheitsfrage und geforderte Qualität. Entsprechen die Fidget Spinner den deutschen Sicherheitsvorkehrungen, dann hat auch der Zoll nichts gegen die Plastikkreisel auszusetzen. Wir sind wirklich gespannt, wie lange die Fidget Spinner sich noch zwischen den Händen Jugendlicher drehen werden. Denn wenn wir mal ganz ehrlich sind, werden die Plastikkreisel spätestens nach diesem Sommer in irgendeiner Spielzeugkiste landen und ähnlich wie Zauberwürfel, Fingerskateboards und Tamagotchis der Vergangenheit angehören.



Montag, 19. Juni 2017

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