Das sagt Gigi Hadid zu den Blackfacing-Vorwürfen auf dem Vogue-Cover

Gigi Hadid absichtlich dunkler gemacht? Das Model hat sich nun selbst zu ihrem umstrittenen Vogue-Cover geäußert.

Ein Cover-Foto hat Supermodel Gigi Hadid eine Menge Ärger eingebracht: Auf dem neusten Cover der italienischen Vogue sieht Gigi deutlich dunkler aus, als wir es von dem kalifornischen Model gewöhnt sind. Fans und Medien reagierten mit scharfer Kritik und warfen dem Model und dem Magazin einen neuen Fall von Blackfacing vor.



Das bist nicht du”, “Ein weitere Versuch von Blackfacing, der kläglich scheitert”, “Wow, Gigi Hadid hat Blackfacing gemacht”, kommentierten User den Instagram-Post der italienischen Vogue und richteten sich dabei mit ihrer scharfen Kritik nicht nur an das Magazin, sondern auch an Gigi direkt.



Vorwürfe, die die vielleicht wieder Freundin von Zayn Malik nicht auf sich sitzen lassen will. Via Twitter richtete sie die 23-Jährige direkt an ihre Fans: “Dieses Foto zeigt mich, als ich nach meinem Vogue-Shooting am 3. April nach Hause gehe. Ihr könnt sehen, wie stark ich an diesem Tag gebräunt wurde”, beginnt Gigi ihr Statement.



Zunächst verteidigt sich das 23-jährige Model: “Bitte habt Verständnis dafür, dass meine Kontrolle über ein Shooting 1. in Bezug auf die kreative Richtung nicht existiert und 2. vollständig endet, wenn ich das Set verlasse und alles, was danach mit dem Foto passiert, liegt komplett außerhalb meiner Kontrolle. Bronzing und Photoshop ist ein Stil, den S. Klein seit vielen Jahren nutzt und ich glaube, es wurde von dem Shooting erwartet (mich kreativ auf eine andere Art und Weise zu zeigen).

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Doch im zweiten Teil ihrer Botschaft zeigte die Kalifornerin Verständnis für die Aufregung und entschuldigte sich: “ABER, obwohl ich die Absichten von Vogue Italia verstehe, war die Umsetzung nicht richtig, und die Bedenken, die aufkamen, gibt es zu Recht. Bitte glaubt mir, dass die Dinge anders gewesen wären, wenn mein Einfluss auf die Situation anders gewesen wäre. Trotzdem möchte ich mich entschuldigen, weil es niemals meine Absicht war, diese Sorgen herabzusetzen oder anderen Möglichkeiten zu nehmen.

Zuletzt verwies die 23-Jährige auf einen Aspekt der Debatte, der mehr im Vordergrund stehen sollte als alles andere: “Ich hoffe, das dieses Beispiel anderen Magazine und Fototeams in Zukunft zu Denken geben wird. In der Modeindustrie gibt es wirklich ein paar Probleme. Es ist unsere Aufgabe, diese Probleme zu erkennen und darüber zu sprechen, so das mehr Vielfalt in der Branche enstehen kann.

Ware Worte Gigi! Wir hoffen nur, dass du dir dieses Mal auch selber ein Beispiel an daran nimmst und in Zukunft deine Jobs sorgfältiger auswählst. Denn es ist nicht das erste Mal, dass Gigi Hadid und Vogue Italia wegen Blackacing in die Kritik geraten: Bereits 2015 beschwerten sich Fans über ein Afro-Fotoshooting mit dem Modemagazin und warfen die Frage auf, warum für so ein Shooting, kein schwarzes Model gebucht werden könnte.

Freitag, 04. Mai 2018

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